Filme sehen lernen


 

Filme sehen lernen

Nicht nur der Inhalt eines Films oder die Musik und Geräusche lassen ihn spannend werden, besonders die Kamera – das Auge des Betrachters – spielt hier eine wichtige Rolle.

Also stellen wir euch erst einmal diese Kameraperspektiven, so heißen die nämlich, mal genauer vor. Doch bevor wir das machen klären wir noch ein paar Begriffe:

Einstellung

ist eine einzige ununterbrochene Kameraaufnahme. Hierbei sind Bildausschnitt, Kamerastellung und die Dauer entscheidend.

Sequenz

ist ein Grundelement eines Films, das aus mehreren Einstellungen besteht und den gedanklichen Zusammenhang bildet.

Kameraperspektive

unterscheidet sich in drei Blickrichtungen:

  • Zentralperspektive
  • Vogelperspektive
  • Froschperspektive

Kamerabewegung

man unterscheidet zwischen Kameraschwenk und Kamerafahrt

Kameraachse

ist die Blickrichtung zum Geschehen

Schnitt und Montage

ist das zusammenschneiden der Takes (Einstellungen) zu Sequenzen und diese wiederum zu einem ganzen Film

Bildausschnitt oder Einstellungsgröße

Sie sagt, in welcher Größe eine Person oder ein Gegenstand im Bild zu sehen ist.

Weite Einstellung (Panoramaeinstellung):

Wo spielt das Ganze

Totale Einstellung:

Alle sind zu sehen, damit sich der Zuschauer orientieren kann.

Halbtotale Einstellung:

Die Person oder das Objektzusammen mit der direkten Umgebung

Halbnahe Einstellung:

Die Person wird zu 2/3 gezeigt

Amerikanische Einstellung

Vom Kopf bis zur Hüfte, wo der Colt des Westernhelden sitzt

Nahe Einstellung:

Vom Kopf bis zur Brust, es gibt noch den Hintergrund zu sehen

Großaufnahme:

Das gefilmte Objekt nimmt das ganze Bild ein

 

Detaileinstellung:

Ein kleiner Teil eines Objektes oder einer Person wird gezeigt

Handlungsachse und Kameraachse im rechten Winkel:

Handlungsachse und Kameraachse identisch:

Schuss-Gegenschuss:

 

Quelle:

youtube.com

Die Reiter vom Berg – Geschenk vom Nachtschatten

 

Das Material

Bitte das Handout in Gruppenstärke ausdrucken.

Handout